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berliner operngruppe - seltene Opern im Konzert
Am 7. September 2007 hat sich in Berlin der gemeinnützige Verein berliner operngruppe e.V. nach dem Vorbild der renommierten Chelsea Opera Group gegründet, die vor beinahe sechzig Jahren von Sir Colin Davis in London ins Leben gerufen wurde.
Die berliner operngruppe vereint hervorragende Amateure, Musikstudenten und Profis für ein bis zwei Projekte jährlich in Chor und Orchester, um mit professionellen internationalen Gastsolisten wenig bekannte Werke der Opernliteratur gemeinsam zu entdecken und konzertant zur Aufführung zu bringen.
Dieses Konzept ist bislang einmalig und so wurde das Pilotprojekt der berliner operngruppe am 3. Mai 2010 im Radialsystem V, nämlich die deutsche Erstaufführung von Giuseppe Verdis Opernerstling "Oberto, Conte di San Bonifacio" mit Francesco Ellero d´Artegna in der Titelpartie, begeistert begrüßt.
Zentrale Zielsetzung der berliner operngruppe ist die konzertante Darbietung von Werken bedeutender Komponisten der Klassik bis hin zur Moderne, die aufgrund eines dramaturgisch schwierigen oder schwächeren Librettos für die Opernbühne weniger geeignet zu sein scheinen und szenisch fast nie zur Aufführung gelangen. Die berliner operngruppe möchte gerade diese Werke abseits des gängigen Repertoires, die wunderbare und teilweise zukunftsweisende Musik enthalten, dem Berliner Publikum konzertant darbieten.
Die berliner operngruppe ist ein auf Langfristigkeit angelegtes Projekt und will in verschiedener Hinsicht eine Bereicherung für das kulturelle Leben Berlins sein: ein soziales Forum für talentierte Musikamateure aus den verschiedensten Berufsgruppen und Altersgruppen Berlins, ein Forum zur Sichtung und Förderung junger Sängerebenso wie ein Forum des Wiederentdeckens von wenig bekannter Opernliteratur.

